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3. Außenpolitische Tage Leipzig: Antisemitismus einst und jetzt

Die 3. Außenpolitischen Tage der DIE LINKE.Leipzig standen am zweiten Tag unter dem aktuellen Thema "Antisemitismus einst und heute".

 

 

Nach Angaben des "Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung" an der Universität Bielefeld, ist der Antisemitismus neben Islamophobie und sozialen Ausgrenzung ein weitverbreitetes Phänomen in Deutschland. Nach den Untersuchungen in der letzten Ausgabe des Buches "Deutsche Zustände" aus dem Jahr 2012 gibt es in der Bundesrepublik Deutschland knapp 10% manifeste Antisemiten, neben einem sehr hohen Anteil von latenten und peripheren Antisemiten. Die Krise der gegebenen Wirtschafts- und Sozialordnung verfestigen den Antisemitismus und beinhalten die Gefahr neuerlich den Antisemitismus als surreale Krisenerklärung zu reaktivieren.

 

Der Vortrag von Max Brym zum Antisemitismus hatte das Ziel dieses Phänomen zu erklären. Er legte dazu historischer und aktueller Fakten vor.

 

Am wichtigsten ist aber das konkrete Handeln gegen jede Form von Antisemitismus, Rassismus und Islamophobie. Es darf in der Gesellschaft keinen Raum mehr geben, für jede Art von "Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit".

Max Brym ist Journalist und lebt in München. Er ist Dozent für Philosophie und Geschichte an nationale und internationale Bildungseinrichtungen. Er schreibt regelmäßig für jüdische Zeitungen, darunter das Webportal "haGalil".

 

Cornelia Falken diskutierte mit Max Brym und begleitete ihn während seines Aufenthalts in Leipzig.

 

Die 3. Außenpolitischen Tage der DIE LINKE.Leipzig standen am zweiten Tag unter dem aktuellen Thema "Antisemitismus einst und heute".


Nach Angaben des "Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung" an der Universität Bielefeld, ist der Antisemitismus neben Islamophobie und sozialen Ausgrenzung ein weitverbreitetes Phänomen in Deutschland. Nach den Untersuchungen in der letzten Ausgabe des Buches "Deutsche Zustände" aus dem Jahr 2012 gibt es in der Bundesrepublik Deutschland knapp 10% manifeste Antisemiten, neben einem sehr hohen Anteil von latenten und peripheren Antisemiten. Die Krise der gegebenen Wirtschafts- und Sozialordnung verfestigen den Antisemitismus und beinhalten die Gefahr neuerlich den Antisemitismus als surreale Krisenerklärung zu reaktivieren.

Der Vortrag von Max Brym zum Antisemitismus hatte das Ziel dieses Phänomen zu erklären. Er legte dazu historischer und aktueller Fakten vor.

Am wichtigsten ist aber das konkrete Handeln gegen jede Form von Antisemitismus, Rassismus und Islamophobie. Es darf in der Gesellschaft keinen Raum mehr geben, für jede Art von "Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit".
Max Brym ist Journalist und lebt in München. Er ist Dozent für Philosophie und Geschichte an nationale und internationale Bildungseinrichtungen. Er schreibt regelmäßig für jüdische Zeitungen, darunter das Webportal "haGalil".

Cornelia Falken diskutierte mit Max Brym und begleitete ihn während seines Aufenthalts in Leipzig.