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Falken: CDU und SPD schaffen mit viel Geld noch mehr schlechte Laune in der Lehrerschaft

Cornelia Falken, Sprecherin der Linksfraktion für Bildungspolitik, erklärt zur Einigung von CDU und SPD über eine Gehaltszulage für angestellte Lehrkräfte, die sich zum Stichtag 1. Januar 2018 in der Entgeltgruppe E13 befinden:

„Der Berg kreißte und gebar eine Maus: 170 Euro brutto pro Monat als Ausgleich für eine ausbleibende Verbeamtung sind lächerlich, wenn man bedenkt, dass die betroffenen Lehrkräfte über 42 seit vielen Jahren das Schulwesen am Laufen halten. Diese Einigung ist eher eine Beleidigung als eine Anerkennung für sie, und sie schließt nicht annähernd die Netto-Lohnlücke. So wird mit viel Geld mehr schlechte Laune geschaffen, anstatt ein Signal der Würdigung zu senden, das dem Schulfrieden dient.

Besonders problematisch ist, dass die Grundschullehrkräfte selbst diese geringe Zulage erst ein Jahr später, also ab 2020 erhalten sollen. Auch das verschärft die Ungerechtigkeit.

Wieder hat die Regierung eine Regelung getroffen, ohne die Vertretungen der Beschäftigten mit ins Boot zu holen. Die Tarifpartner blieben erneut außen vor – das ist kein guter Stil.“