Diese Website verwendet Cookies.
Skip to main content

Falken: Für weniger Fachunterricht sind Ganztagsangebote kein gleichwertiger Ersatz – zur Kürzung der Stundentafel

Zu dem Vorhaben des sächsischen CDU-Kultusministers, die Stundentafel zu kürzen, erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Cornelia Falken:

Dass der Kultusminister mit den Motiven für eine Kürzung der Stundentafel hinter dem Berg hält, kann man ihm nicht nachsagen. Was er beabsichtigt und warum, spricht er offen aus. 

Die vorgesehenen Änderungen der Stundentafel, von denen eine Reihe von Fächern betroffen ist, sollen Lehrerarbeitsvolumen freisetzen, das gebraucht wird, um den Unterricht abzusichern. 

Die „Freiräume für bestimmte Lerninhalte und mehr individuelle Förderung“, die sich der Minister erhofft, sind angesichts des akuten Lehrernotstands kaum realistisch. 

Und mit der angekündigten Erhöhung der Mittel für Ganztagsangebote (GTA) verstärkt der Kultusminister die Tendenz, den Fachunterricht zu reduzieren und in den Ganztagsbereich zu verlagern. Hiervon ist besonders der Kunst- und Musikunterricht betroffen. Für den regulären Schulunterricht sind außerschulische Angebote kein gleichwertiger Ersatz, schon allein weil Ganztagsangebote nicht von allen Schülerinnen und Schüler besucht werden. 

DIE LINKE fordert den Kultusminister auf, vor einer Reduzierung der Stundentafel die entsprechenden Lehrpläne zu erstellen. Bevor Änderungen an der Stundentafel vorgenommen werden, müssen die Unterrichtsinhalte geklärt sein. Um den Lehrerinnen und Lehrern den nötigen pädagogischen Freiraum für die Unterrichtsgestaltung zu geben, hält DIE LINKE Rahmenlehrpläne für das geeignete Instrument.

Eine Lehrplanform soll unserer Auffassung nach ein weitläufiges Orientierungskonzept bieten, das einen sehr allgemeinen Rahmen für das Lernen und Unterrichten im Klassenzimmer setzt. Das vergrößert den pädagogischen Spielraum für die Lehrkräfte gegenüber der bislang üblichen Lehrplanform. Das Arbeiten mit Rahmenlehrplänen ermöglicht pädagogisch sinnvolle Änderungen an der Stundentafel.

Dass der Kultusminister mit den Motiven für eine Kürzung der Stundentafel hinter dem Berg hält, kann man ihm nicht nachsagen. Was er beabsichtigt und warum, spricht er offen aus. 

Die vorgesehenen Änderungen der Stundentafel, von denen eine Reihe von Fächern betroffen ist, sollen Lehrerarbeitsvolumen freisetzen, das gebraucht wird, um den Unterricht abzusichern. 

Die „Freiräume für bestimmte Lerninhalte und mehr individuelle Förderung“, die sich der Minister erhofft, sind angesichts des akuten Lehrernotstands kaum realistisch. 

Und mit der angekündigten Erhöhung der Mittel für Ganztagsangebote (GTA) verstärkt der Kultusminister die Tendenz, den Fachunterricht zu reduzieren und in den Ganztagsbereich zu verlagern. Hiervon ist besonders der Kunst- und Musikunterricht betroffen. Für den regulären Schulunterricht sind außerschulische Angebote kein gleichwertiger Ersatz, schon allein weil Ganztagsangebote nicht von allen Schülerinnen und Schüler besucht werden. 

DIE LINKE fordert den Kultusminister auf, vor einer Reduzierung der Stundentafel die entsprechenden Lehrpläne zu erstellen. Bevor Änderungen an der Stundentafel vorgenommen werden, müssen die Unterrichtsinhalte geklärt sein. Um den Lehrerinnen und Lehrern den nötigen pädagogischen Freiraum für die Unterrichtsgestaltung zu geben, hält DIE LINKE Rahmenlehrpläne für das geeignete Instrument.

Eine Lehrplanform soll unserer Auffassung nach ein weitläufiges Orientierungskonzept bieten, das einen sehr allgemeinen Rahmen für das Lernen und Unterrichten im Klassenzimmer setzt. Das vergrößert den pädagogischen Spielraum für die Lehrkräfte gegenüber der bislang üblichen Lehrplanform. Das Arbeiten mit Rahmenlehrplänen ermöglicht pädagogisch sinnvolle Änderungen an der Stundentafel.