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Gebhardt / Falken: Wir wünschen viel Glück im neuen Schuljahr – Kultusminister kann nicht mehr als Schadensbegrenzung

Zur Pressekonferenz des sächsischen Kultusministers zum Start in das Schuljahr 2019/ 2020 erklären der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, Rico Gebhardt, und die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion, Cornelia Falken:

DIE LINKE wünscht allen Schüler*innen und Lehrer*innen viel Glück im neuen Schuljahr. Denn das werden sie brauchen angesichts des andauernden Lehrkräftemangels. Was die CDU unter ihrem Generalsekretär Michael Kretschmer jahrelang verschleppt hat, für ausreichend Personal an den Schule zu sorgen, das wirkt lange nach. Den Schaden so gering wie möglich zu halten, darin besteht die vordringliche Aufgabe des Kultusministers. Der Kultusminister spricht von einer „schwierigen Zeit“, die seiner Behörde „alle Anstrengungen abverlangt, um die Unterrichtsversorgung ganzjährig sicher zu stellen“.

Das bedeutet, Eltern und Schüler*innen müssen einmal mehr um die nötigen Ressourcen für einen guten Unterricht im neuen Schuljahr bangen. „Vollgestopfte Schulen und Klassenzimmer, die aus den Nähten platzen“ wird es auch in diesem Schuljahr geben. Nicht jeden wird es treffen, wie es in Wettervorhersagen heißt, doch dort, wo der Personalmangel durchschlägt, kann es zu heftigen Reaktionen kommen. Besonders unter dem Lehrkräftemangel zu leiden haben die Schularten Förder- und Oberschule, und aus sozialräumlicher Sicht sind es Ostsachsen, speziell Bautzen, und Chemnitz. Und dennoch sind noch 80 Stellenangebote zu besetzen.

Sich dennoch als Sieger im Bildungsmonitor der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft zu feiern, klingt wie Hohn.