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Vertreter/-innen der GEW Sachsen während des Gesprächs in Dresden.

GEW Sachsen "Umgekehrte Anhörung" in Dresden

Cornelia Falken stellt die Forderungen der Fraktion DIE LINKE im Sächsichen Landtag vor.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) lud am 1. Februar 2016 die schulpolitischen Sprecher*innen der Fraktionen CDU, Die Linke, SPD und Bündnis 90/ Die Grünen zum Gespräch nach Dresden ein.

 

Für die Frakion DIE LINKE. im Sächsichen Landtag nahm Cornelia Falken teil.

 

Folgende Themen wurden besprochen und von den Abgeordneten beantwortet:

 

• Keine Anbindung an das Beamtenrecht, sondern tarifliche Vollregelung für Lehrkräfte in Sachsen (da grundsätzlich keine Verbeamtung) – durch konkrete Tätigkeitsmerkmale für Lehrkräfte in Sachsen;

 

• Volle Geltung der §§ 12, 13 und 14 des TV-L auch für Lehrkräfte (Eingruppierung; Eingruppierung in besonderen Fällen; vorübergehende Übertragung einer höherwertigen Tätigkeit);

 

• Schaffung von tariflichen Eingruppierungsregelungen bei dauerhafter Übertragung von Funktionsstellen an tarifbeschäftigte Lehrkräfte

 

(nichtverbeamtete SL/ SSL);

 

• EG 13 für alle Lehrkräfte mit vollständiger (universitärer) Lehrerausbildung (auch anerkannte Ausbildungen nach DDR-Recht) – unabhängig von der Schulart;

 

• EG 12 für Lehrkräfte in der Tätigkeit von vollausgebildeten Lehrkräften – mit Aufstiegsoption nach EG 13 nach Zusatzqualifikation, auf die auch ein tariflicher Anspruch besteht;

 

• Aufnahme von Tätigkeitsmerkmalen für sog. „Funktionsstellen“ (Fachleiter, Fachberater, Tätigkeiten von Lehrkräften in der Lehrerausbildung etc. ) in die Entgeltordnung für Lehrkräfte;

 

• Aufnahme von Tätigkeitsmerkmalen für sozialpädagogische Fachkräfte im Schuldienst (einschließlich der jetzigen PU) und Eingruppierung in EG 10;

 

• Aufnahme von Tätigkeitsmerkmalen für Lehrkräfte an Hochschulen;

 

• Nachteilsausgleich beim verfügbaren Einkommen gegenüber Beamtenstatus durch landesspezifische

 

„Nichtverbeamtungszulage“;

 

• Klare Regelungen zur Ausschöpfung der Möglichkeiten des TV-L zur Vorweggewährung von Stufenaufstiegen.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) lud am 1. Februar 2016 die schulpolitischen Sprecher*innen der Fraktionen CDU, Die Linke, SPD und Bündnis 90/ Die Grünen zum Gespräch nach Dresden ein.

Für die Frakion DIE LINKE. im Sächsichen Landtag nahm Cornelia Falken teil.

Folgende Themen wurden besprochen und von den Abgeordneten beantwortet:

•      Keine Anbindung an das Beamtenrecht, sondern tarifliche Vollregelung für Lehrkräfte in Sachsen (da grundsätzlich keine Verbeamtung) – durch konkrete Tätigkeitsmerkmale für Lehrkräfte in Sachsen;

•      Volle Geltung der §§ 12, 13 und 14 des TV-L auch für Lehrkräfte (Eingruppierung; Eingruppierung in besonderen Fällen; vorübergehende Übertragung einer höherwertigen Tätigkeit);

•      Schaffung von tariflichen Eingruppierungsregelungen bei dauerhafter Übertragung von Funktionsstellen an tarifbeschäftigte Lehrkräfte

(nichtverbeamtete SL/ SSL);

•      EG 13 für alle Lehrkräfte mit vollständiger (universitärer) Lehrerausbildung (auch anerkannte Ausbildungen nach DDR-Recht) – unabhängig von der Schulart;

•      EG 12 für Lehrkräfte in der Tätigkeit von vollausgebildeten Lehrkräften – mit Aufstiegsoption nach EG 13 nach Zusatzqualifikation, auf die auch ein tariflicher Anspruch besteht;

•      Aufnahme von Tätigkeitsmerkmalen für sog. „Funktionsstellen“ (Fachleiter, Fachberater, Tätigkeiten von Lehrkräften in der Lehrerausbildung etc. ) in die Entgeltordnung für Lehrkräfte;

•      Aufnahme von Tätigkeitsmerkmalen für sozialpädagogische Fachkräfte im Schuldienst (einschließlich der jetzigen PU) und Eingruppierung in EG 10;

•      Aufnahme von Tätigkeitsmerkmalen für Lehrkräfte an Hochschulen;

•      Nachteilsausgleich beim verfügbaren Einkommen gegenüber Beamtenstatus durch landesspezifische

„Nichtverbeamtungszulage“;

•      Klare Regelungen zur Ausschöpfung der Möglichkeiten des TV-L zur Vorweggewährung von Stufenaufstiegen.