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Tillichs Schulschließungspolitik von Schulanfänger-Zahlen erschüttert – Ministerpräsident muss umsteuern

Zur jüngsten Statistik über die Zahl der Schulanfänger in Sachsen erklärt die bildungs-politische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, Cornelia Falken:
Die aktuellen Zahlen aus dem Statistischen Landesamt in Kamenz deuten auf eine Trend-umkehr bei der Zahl der Schülerinnen und Schüler in Sachsen hin. Der Rückgang der Zahl der Schüler beginnt sich umzukehren. In diesem Schuljahr sind nur 0,3 Prozent weniger Schulan-fänger als im Vorjahr eingeschult worden. Das sind nur 105 Schülerinnen und Schüler weniger. Nimmt man die gleichfalls in Kamenz bereits im September 2008 veröffentlichte Absolventen-prognose hinzu, dann erscheint es völlig unverständlich, dass Ministerpräsident Tillich vor den Landräten auf weitere Schulschließungen gedrängt hat.
Der Prognose zufolge wird die Zahl der Schulabsolventen ab 2012 an den allgemein bildenden Schulen und ab 2015 an den berufsbildenden Schulen steigen. An den allgemein bildenden Schulen wird die Talsohle bei den Absolventen- und Abgängerzahlen 2011erreicht (22 800). Bis 2020 werden sich die Absolventen- und Abgängerzahlen dann bei 30 600 einpendeln. Das ist ein Drittel mehr als 2011.
Die Absolventenprognose wurde im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus erstellt. Diese Zahlen und Fakten scheinen sich bis zum Ministerpräsidenten noch nicht herum-gesprochen zu haben, ansonsten müsste er das genaue Gegenteil von dem tun, was er den Landräten sagt: Schulen erhalten und nicht schließen. Und genau dafür wird die Fraktion DIE LINKE kämpfen.