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Vier Frauen im Kernteam – Bildungspolitik aber leider Fehlanzeige

Zum Personalvorschlag für das Kernteam der sächsischen LINKE zur Landtagswahl erklärt Cornelia Falken, Bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag:

Der Personalvorschlag besitzt aus bildungspolitischer Perspektive einen faden Beigeschmack. So erfreulich die Tatsache ist, neben Rico Gebhardt vier Frauen zu nominieren, ist das Fehlen eines ausgewiesenen Bildungspolitikers bzw. einer ausgewiesenen Bildungspolitikerin aus meiner Sicht eine gravierende Fehlentscheidung, zumal auch auf der noch zu erstellenden 20er Liste derzeit niemand in Sicht ist, der dieses wichtige landespolitische Thema kompetent vertritt. 

Auf dem Landesparteitag im Dezember 2018 bekannten sich Spitzenkandidat Rico Gebhardt und die Delegierten noch völlig richtig zur Bildungspolitik als einem Schwerpunkt im Landtagswahlkampf. Ein Vierteljahr später ist von dieser Erkenntnis leider nicht mehr viel übriggeblieben. Die Gründe für diesen Sinneswandel sind nicht nachvollziehbar. Wie die sächsische LINKE im Landtagswahlkampf angesichts dieser Personalkonstellation glaubwürdig ihre bisherigen bildungspolitischen Positionen weiter vertreten will, ist mir ein Rätsel. Es bleibt nur noch die Hoffnung, dass die Landesvertreterversammlung am 13./14. April 2019 diese Vorentscheidung korrigiert. Ich werde mich dafür jedenfalls stark machen.